Kaufnebenkosten, Arbeiten und Puffer getrennt rechnen
Zum Kaufpreis kommen Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch sowie mögliche Maklerkosten. Hinzu kommen – nur bei Bedarf – die tatsächlich geplanten Arbeiten und eine Reserve für Unvorhergesehenes. Kostenschätzungen durch Fachunternehmen sind dabei belastbarer als pauschale Quadratmeterwerte.
Pflicht und Wunsch trennen
Nicht jede Maßnahme muss sofort umgesetzt werden. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen notwendigen Arbeiten, sinnvollen Verbesserungen und späteren Komfortwünschen.
Reserve nicht vergessen
Gerade bei Bestandsimmobilien lohnt sich ein finanzieller Puffer für zusätzliche Befunde, Lieferzeiten oder Preisabweichungen bei Handwerksleistungen.
Beispiel: 280.000 € Kaufpreis und 35.000 € Arbeiten
Ein hypothetischer Kaufpreis von 280.000 € und geplante Maßnahmen von 35.000 € ergeben zusammen 315.000 €, noch ohne Erwerbsnebenkosten. Bei zusätzlich 10.000 € Sicherheitsreserve ergibt sich ein Projektumfang von 325.000 € zuzüglich Erwerbsnebenkosten. Diese Zahlen sind reine Rechenannahmen und keine Angaben über Immobilienpreise in der Wesermarsch.

Fördermittel erst nach Prüfung einplanen
KfW- oder Landesförderungen können unter bestimmten Voraussetzungen infrage kommen. Programme und Konditionen ändern sich; eine Förderfähigkeit sollte deshalb immer erst nach aktueller Einzelprüfung in die Finanzierung eingeplant werden.

