Was passiert am Ende der Zinsbindung?
Nach Ablauf der vereinbarten Zinsbindung ist häufig noch nicht der gesamte Kredit zurückgezahlt. Für den verbleibenden Betrag müssen dann neue Konditionen vereinbart oder alternative Lösungen gefunden werden. Je niedriger die Restschuld zu diesem Zeitpunkt ist, desto entspannter lässt sich die Anschlussphase in der Regel gestalten.
Mehr Sicherheit
Eine längere Zinsbindung kann helfen, die Monatsrate über einen längeren Zeitraum planbar zu halten und spätere Zinsschwankungen hinauszuschieben.
Mehr Beweglichkeit
Kürzere Bindungen können andere Konditionen ermöglichen, verlangen aber mehr Aufmerksamkeit für die Anschlussfinanzierung und die verbleibende Restschuld.
Rechenbeispiel: 1.100 € anfängliche Monatsrate
Bei 240.000 € Darlehen, 3,5 % nominalem Sollzins und 2 % anfänglicher Tilgung beträgt die anfängliche Monatsrate im vereinfachten Annuitätenmodell 1.100 €. Ändert sich bei einer späteren Anschlussfinanzierung der Zinssatz, kann auch die Belastung abweichen. Das Beispiel ist kein aktuelles Bankangebot.
Nicht nur auf die Dauer schauen
Neben der Dauer der Zinsbindung sind Sondertilgungsrechte, Tilgungssatzwechsel und Regeln für vorzeitige Rückzahlung relevant. Welche Gestaltung passt, lässt sich nur anhand konkreter Angebotsbedingungen sinnvoll beantworten.

